Kolumnen

{Themenschwerpunkt} Über das Vergessen: Alzheimer in (Kinder- & Jugend)büchern

14. April 2015

Einen schönen Dienstag, ihr Lieben!

heute möchte ich über etwas schreiben, das meinen Nachwuchs jüngst bewegt hat. Meine Tochter war beim letzten Wandertag gemeinsam mit ihrer Klasse im Kino – es regnete, das war also genau das richtige. Die Siebtklässler haben sich »Honig im Kopf« von und mit  Til Schweiger und Dieter Hallervorden in der Hauptrolle angesehen. Als sie nach Hause kam, war sie sehr begeistert von dieser Verfilmung über ein 11jähriges Mädchen, deren Opa an Alzheimer leidet. Tag für Tag wird er vergesslicher und irgendwann kann er seinen Alltag nicht mehr alleine bewältigen. Schon im Trailer konnte man erkennen, dass Hallervorden dieser Figur mit seinem typischen Humor einen lebensfrohen Charme eingehaucht hat. Doch der Film stimmte sie auch nachdenklich; sie stellte Fragen über die Krankheit, das Vergessen und ob das denn jedem passieren könnte. Ob es denn auch Bücher gäbe, die sich mit Krankheiten wie Alzheimer auseinandersetzen? Wir haben uns auf die Suche begeben.

Honig im Kopf | seit Winter 2014 im Kino

Wir stießen bei unserer gezielten Recherche auf Verlagswebseiten und in Bücherlisten auf verschiedene, sehr interessante Bücher, die sich nicht nur mit Alzheimer und Demenz, sondern auch mit anderen Schicksalsschlägen beschäftigen und dabei Charaktere zeichnen, die mutig, tapfer und hoffnungsvoll kämpfen, auch wenn die Welt um sie herum in ihren Grundfesten erschüttert wird. Ehrlich gesagt waren wir überrascht, wie viele Bücher sich mit solch einer Thematik auseinandersetzen und haben nun erst einmal ein paar mit dem Schwerpunkt Alzheimer & Demenz herausgesucht. Vielleicht kennt ihr eines oder mehrere Bücher schon und könnt sie uns empfehlen?

Alzheimer in Kinder- und Jugendbuch

Elizabeth wird vermisst 441_30935_145555_xxl opapi Oma isst Zement

»Elizabeth wird vermisst« – an dieses Debüt von Emma Healey aus dem Bastei Lübbe Verlag erinnere ich mich noch, denn es begegnete mir bei einer Stöbertour durch das Verlagsprogramm. Das Cover im knittrigen Papierlook fiel mir sofort auf und so beschloss ich, den Titel im Auge zu behalten. Es geht um das Vergessen, die Erinnerung und das Vermissen einer Freundin und, wenn man die Meinungen der Feuilletonkritiker liest, muss es ein berührendes Erstlingswerk sein. Wir sind beide gespannt.

Monika Feth sagt meiner Tochter was, denn sie hat ein paar ihrer Jugendthriller gelesen. Da hat sie mir etwas voraus, denn ich kenne die Autorin noch nicht. Eines ihrer Romane wurde nun bei cbj im frischen gebügelten Coverkleid neu veröffentlicht und dreht sich ebenfalls um das Vergessen. Die kleine Evi in »Die blauen und die grauen Tage« freut sich sehr, als ihre Oma endlich bei ihr einzieht. Doch mit der Zeit bemerkt sie, dass ihre Großmama immer vergesslicher wird, manchmal einfach verschwindet und hinterher sich an nichts erinnern kann.

Titel Nummer 3 ist ein erst im Herbst 2014 im Magellan Verlag erschienenes Kinderbuch und gehörte zum Startprogramm des frisch aufgetauchten Verlagshauses mit dem Wal. »Als Opapi das Denken vergaß« von Uticha Marmon, welche bereits erfolgreich Kinderbücher geschrieben und im Frühjahr diesen Jahres ihr zweites Buch »Marienkäfertage« bei Magellan veröffentlicht hat, geht es um die kleine Mia, deren Tage irgendwie ein bisschen anders sind, seit ihr Urgroßvater in ihrer Familie eingezogen ist.

Das letzte Buch, das wir bei unserer Stöberreise entdeckt haben, stammt aus dem Müncher Verlagshaus arsEdition: »Oma isst Zement!« von Daniel Kratzke, welcher gleichzeitig Autor und Illustrator dieses Bilderbuches ab 4 Jahren ist, erzählt auf einfühlsame und kindgerechte Weise, was es mit dieser Krankheit auf sich hat, die dafür sorgt, dass sich Oma nicht mehr alles so gut merken kann wie früher. Dieses Buch richtet sich an die jüngsten Lesebegeisterten und wäre zu gegebener Zeit sicherlich ein Buch für unser Nesthäkchen.

Meine Erfahrung mit der Krankheit

Wenn ich mir diese Bücher so sehe, muss ich an meine Tätigkeit in einem Altersheim mit betreutem Wohnen vor einigen Jahren denken. Dort kam ich zum ersten Mal mit dem Vergessen in Berührung. Ein ganz bestimmtes Erlebnis lässt mich bis heute nicht los.

Kurz nachdem ich dort zu arbeiten begann, zog eine sehr sympathische, wohl gepflegte Dame im betreuten Wohnen ein. Sie legte viel Wert auf eine gut sitzende Frisur, liebte ihre gelockten grau-violett schimmernden Haare und legte sehr viel Wert auf elegante Kleidung. Ab und zu lud sie mich in ihr großes, helles Appartement ein, um ein wenig zu plaudern. Diese Menschen werden zwar jeden Tag beschäftigt, leben aber größtenteils selbstständig in ihren Wohnungen und sind oft trotz aller Gesellschaft um sie herum sehr einsam. Daher sind sie froh, wenn sich jemand für sie Zeit nimmt, um sich ein wenig zu unterhalten, über die Enkel, das Wetter, ganz gleich was es ist.

Die Uhr tickt, also lasst uns jede Sekunde nutzen!

Die Uhr tickt, also lasst uns jede Sekunde nutzen | Foto: Unsplash.com

Ausflüge, Kirchgänge und Sommerfeste sorgen für Abwechslung, und wenn Not am Mann war, war das Pflegepersonal stets rasch zur Stelle. Ich habe diese alte Dame in meinem letzten Jahr im Heim begleitet, freute mich, wenn sie an der Rezeption vorbei ging, mir durch das große Fenster zuwinkte und sich abends mit einer Flasche guten Rotweins auf ihr Zimmer zurückzog. Doch nach etwa einem halben Jahr veränderte sie sich. Erst kaum merklich, wurde es immer offensichtlicher, dass sie verwirrt schien. Sie verirrte sich auf dem Gelände, wurde plötzlich mitten im Ort aufgefunden und vergaß meinen und selbst ihren eigenen Namen immer öfter. Ein Jahr später, kurz bevor ich das betreute Wohnen wieder verließ, sah ich sie ein letztes Mal. Sie sah mich an, und doch sah sie wie durch mich hindurch. Sie schien mich gar nicht mehr zu erkennen.
Ich werde diesen Blick nie vergessen, denn ich hatte diese Person, trotz aller beruflichen Distanz, doch in mein Herz geschlossen. Sie war intelligent und sprach immer sehr liebevoll von ihrer Familie. Doch nun waren alle Menschen um sie herum nichts weiter als viele unscharfe Schatten, die an ihrem Blickfeld vorbei huschten und einer nach dem anderen mit der Umgebung zu einem grauen Einheitsbrei verschmolzen. Das war ein einschneidendes Erlebnis für mich und heute, viele Jahre später, denke ich noch oft an an die Momente mit dieser sympathischen alten Dame, als sie mit ihrem Gläschen Rotwein im Sessel saß und mit wachen Augen aus ihrem Leben erzählte. So möchte ich sie in Erinnerung behalten.

Aufklärung & Füreinander da sein

Ehrlich gesagt bin ich froh, dass ich in unserer Familie noch nicht mit dem Vergessen konfrontiert wurde. Es gehört zum alt werden dazu, nicht mehr so gut sehen oder hören zu können, und auch, sich nicht mehr an alles erinnern oder sich jede Kleinigkeit merken zu können. Doch es ist etwas ganz Anderes, wenn eine Krankheit wie Demenz oder Alzheimer einen Menschen völlig verändert – wie ein Puzzle, dessen Teile in alle Windrichtungen verstreut auf dem Boden liegen und du weißt nicht mehr, wie man sie zusammen bauen muss. Umso wichtiger ist es, sich mit mit diesen Menschen und ihrer Krankheit intensiv zu beschäftigen und gerade der jungen Generation, die den langsamen Prozess des Vergessens bei Oma & Opa, aber auch bei jüngeren Menschen miterlebt, ihre Ängste zu nehmen, sie zu begleiten und behutsam aufzuklären. Darum finde ich es gut, dass sich Kinderbuchautoren dieser Thematik angenommen haben und auf kindgerechte Weise zu erklären versuchen, warum Opa denn auf einmal nicht mehr weiß, wie man sich den Schuhsenkel bindet oder Oma sich plötzlich Zahnpasta in die Haare kämmen möchte.

Ich wünsche mir und hoffe, dass ich lange, lange Zeit wachen Verstandes bleibe und noch bis ins hohe Alter mit dicker Lesebrille auf der Nase in Büchern schmökern kann. Sollte ich nicht dieses Glück haben, bin ich mir sicher, nicht allein sein zu müssen. Das ist viel wert.

Das Vergessen auf der Leinwand

DVD-Start von »Honig im Kopf« ist voraussichtlich im Juni am 27. August 2015. Der Soundtrack › Spotifylink ist übrigens auch sehr empfehlenswert.

Der zweite Film, der auf meiner to-watch-Liste steht, ist »Still Alice« mit Julianne Moore. Das Oscar-prämierte Werk (beste Hauptdarstellerin) zeichnet die Geschichte der 50jährigen Professorin Alice Howland. Die Linguistikdozentin erinnert sich während eines Vortrages an der Columbia Universität plötzlich nicht mehr an ein bestimmtes Wort, verliert auf ihrer Lieblingsjoggingstrecke völlig die Orientierung. Es sind alltägliche Kleinigkeiten, die Alice spüren lassen, dass etwas nicht stimmt. Die Diagnose erschüttert die engagierte Mutter von zwei Kindern sehr: eine seltene, frühe Form der Alzheimererkrankung.

Die deutsche Alzheimergesellschaft e.V. , eine Selbsthilfeorganisation für Demenz- und Alzheimer-Erkrankte und deren Angehörige ist offizieller Partner der Hollywoodverfilmung und spricht von ausgezeichneter Recherchearbeit und einer sehr authentischen Schauspielleistung Moores. Ich bin wirklich gespannt auf den Film. Habt ihr ihn euch schon angesehen?

Der Regisseur des Films, Richard Glatzer, starb nur rund einen Monat nach der Oscarverleihung an einer Krankheit, die nicht nur seinen Fähigkeit, sich mit Sprache auszudrücken, sondern seinen ganzen Körper vollständig zum Erliegen brachte: Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine Krankheit, die zur fortschreitenden Degeneration der Nervenzellen führt, die für die Motorik zuständig sind. Was mit einer zunehmenden Schwächung der Muskulatur beginnt, endet nach rund drei bis fünf Jahren mit einer vollständigen Lähmung, die letztlich auch Lunge und Herz betrifft und somit zum Versagen dieser Organe führt. Glatzer konnte während des Drehs seine Anweisungen nur noch mit minimalen Bewegungen der Extremitäten ausführen, seine Sprachfähigkeit war bereits stark eingeschränkt.

Es hat schon eine gewisse Ironie, dass ich in meinem schlechten Zustand in der Lage bin, einen Film zu machen, der in puncto Kreativität all das zeigt, was ich mir immer gewünscht habe. – Richard Glatzer, 2014

Mein Leben ohne Gestern.

Still AliceDie Buchvorlage zu dieser einfühlsamen Verfilmung lieferte Lisa Genova. »Mein Leben ohne Gestern« war das Debüt der promovierten Neurowissenschaftlerin und erschien Mitte Februar bei Bastei Lübbe. Sie veröffentlichte ihr Buch im Jahr 2007 zunächst im Eigenverlag, doch der Erfolg ließ nicht lange auf sich warten und so landete das Erstlingswerk schon kurze Zeit nach Erscheinen auf den New Yorker Bestsellerlisten.

„Als Alice erfährt, dass sie an der Alzheimer-Krankheit leidet, kann sie es erst gar nicht fassen. Sie ist doch erst fünfzig! Machtlos muss sie dabei zusehen, wie die Erinnerungen ihr mehr und mehr entgleiten. Wie soll sie sich in ihrem eigenen Leben zurechtfinden? Mit beeindruckendem Mut stellt sie sich einer Zukunft, in der vieles nicht mehr da ist und doch etwas bleibt: die Liebe.“ © Bastei Lübbe

Lisa Genova | Still Alice: Mein Leben ohne Gestern | Bastei Lübbe | TB, 320 Seiten | ISBN 978-340427115-3 | 8,99€

Julia & ich würden nun gerne von euch wissen: Kennt ihr Bücher, die sich mit diesem Themenschwerpunkt auseinander setzen? Egal ob Kinder- oder Jugendbuch, was könnt ihr uns empfehlen? Schreibt uns in den Kommentaren :)

Erwartungsvolle Grüße aus der Nische sendet euch

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10 Comments

  • Reply Hannah J. 16. April 2015 at 18:00

    Hallo liebe Sandra,

    ein sehr schöner Post! Gefällt mir unglaublich gut.

    Ich finde das Thema Alzheimer in Büchern und Filmen immer sehr interessant.

    In „Still Alice“ war ich mit meiner Mama im Kino und der Film hat mich sehr bewegt und berührt. Ich finde ihn unglaublich gut und Julianne Moore übertrifft sich selbst.
    Der Film hat mich wirklich zum Weinen gebracht und das passiert bei mir nicht so oft. Was ich auch gut finde, dass Fachbegriffe in dem Film sind und die Schrecklichkeit der Krankheit gut gezeigt wird.

    Ich wünsche Dir viel Spaß im Kino! <3

    Alles Liebe, deine Hannah
    PS: In meinem März Monatsrückblick findest du auch nochmal eine längere Meinung von mir zu dem Film. :-)

    • Reply Sandra 18. April 2015 at 11:49

      Liebe Hannah,

      ich danke dir für dein Kompliment ♥ eigentlich hatte ich dir schon geantwortet, aber WordPress hat meine Antwort wohl gefuttert. Sowas!

      Ich habe deinen Monatsrückblick vor ein paar Tagen gelesen, ein richtig schöner Artikel und die Beschreibung zu Alice hat mich noch neugieriger als vorher gemacht. Ich habe mir die Bluray nun vorbestellt, weil der Film bei uns leider nicht mehr im Kino läuft. 31.12. ist hoffentlich nur ein Platzhalterdatum für den ET der Bluray :)

      Ich wünsche dir ein wundervolles Wochenende und danke für deinen lieben Kommentar!

      Alles Liebe
      Sandra

  • Reply Melissa 15. April 2015 at 19:46

    Ich hab den Film Still Alice gesehen und fand ihn insgesamt gut.allerdings War er mir an manchen Stellen zu oberflächlich und das Ende befremdlich. Trotzdem ist er sehr sehenswert. Viel Spaß also!

    • Reply Sandra 15. April 2015 at 19:54

      Ich bin gespannt, danke Melissa :)

  • Reply Alexandra 15. April 2015 at 10:55

    Hallöchen :)

    Ich finde es sehr, sehr gut, dass du dieses Thema ansprichst. Zwar ist es kein Tabuthema, dennoch nicht ganz einfach. Beide Filme wollte ich schon längst sehen, habe es aber bisher versäumt. Jetzt möchte ich sie uuuunbedingt anschauen. Obwohl ich noch nie richtig damit in Berührung gekommen bin interessiert mich das Thema und bin begeistert, dass sich sogar schon so junge Schulklassen damit „auseinandersetzen“.

    Liebe Grüße
    Alex :)

    • Reply Sandra 15. April 2015 at 11:44

      Hi liebe Alex,

      ein Tabuthema ist es nicht unbedingt, das stimmt. Aber dennoch sollte man Alzheimer & Co. mehr Aufmerksamkeit zuteil werden lassen und daher finde ich es gut, dass das schon in Kinderbüchern geschieht. In einer Schulklasse hat man dann als Lehrerin natürlich noch die optimale Möglichkeit, Fragen innerhalb des Unterrichts zu beantworten. Eine gute Sache :)

      Ehrlich gesagt bin ich kein Freund von Til Schweiger, mir geht es mehr um Dieter Hallervorden, denn er gehört eindeutig zu den großen deutschen Schauspielern. Und da ich ein mindestens ebenso großer Fan von Julianne Moore bin, muss ich ihr neues Werk natürlich auch unbedingt sehen.

      Dir einen schönen Tag und danke für dein Feedback ♥
      Sandra

  • Reply Manu 14. April 2015 at 16:56

    Hallo liebe Sandra und Julia,
    auch meine Tochter (5. Klasse) war mit einigen ihrer Tutoren und Mitschüler vor einigen Wochen in „Honig im Kopf“. Man hat danach bemerkt, dass der Film die Kinder beschäftigt, sie ihn gut fanden, aber auch zum Weinen. Auch jetzt beschäftigt sie das Thema noch, wir sprechen viel darüber und ich werde ihr das Buch „Als Opapi das Denken vergaß“ kaufen, einfach, weil wir schon viel Gutes darüber gehört haben und ich es auch für das Alter von Hannah am ansprechendsten finde. Falls ihr es bis dahin noch nicht habt, werden wir euch natürlich darüber berichten, ob es die Erwartungen erfüllt hat.
    Wir wünschen euch noch eine schöne Woche und bis bald mal wieder! Liebe Grüße von Manuela und Hannah
    P.S.: Ich selbst werde mir „Honig im Kopf“ lieber auf DVD ansehen, genau so wie „Still Alice“.

    • Reply Sandra 14. April 2015 at 17:21

      Liebe Manu, liebe Hannah ♥

      wie schön, von euch zu lesen! »Honig im Kopf« ist offensichtlich auch pädagogisch wertvoll, sonst würden nicht so viele Schulklasse gemeinsam ins Kino gehen. Sehr schön! »Als Opapi das Denken vergaß« wird hier auf dem Geburtstagstisch liegen. Ich bin gespannt, wie es euch gefällt und halte die Augen offen ;)

      Still Alice kommt denke ich im Herbst oder Ende des Jahres auf DVD, noch steht wohl der Termin nicht fest. Ich war auch nicht im Kino, aber das ist ein Film, den man schön gemütlich zuhause unter eine Decke gekuschelt gucken kann.

      Ich grüße euch lieb zurück und wünsche eine wundervolle Woche! Hier hat die Schule wieder angefangen und die ersten Tests werden zurückgegeben. Bisher mit guten Ergebnissen, sehr erfreulich :)

      Alles Liebe
      Sandra

  • Reply primeballerina 14. April 2015 at 16:29

    Liebe Sandra,

    ich finde es ganz wunderbar, dass ihr euch mit diesem Thema auseinandersetzt und auch dafür interessiert – wenn das doch nur alle tun würden.
    Kinder- oder Jugendbücher kenne ich leider keine, in Buch-Form kenne ich bisher nur „Einfach unvergesslich“, was aber wirklich ein toller Roman ist. Mein Uropa hatte Alzheimer und leider lebe ich nun mit der Angst, dass es eben auch jemanden anderen treffen könnte.

    Ganze liebe Grüße,
    Jess

    • Reply Sandra 14. April 2015 at 17:17

      Liebe Jessi ♥

      ohja, das Thema begleitet uns schon ein Weilchen. Ich stelle mir das sehr schwer vor, sowohl für den Betroffenen als auch seine Angehörigen, wenn das Vergessen plötzlich seine Klauen ins Gedächtnis schlägt. Wenn ich mir vorstelle, dass mein Seelenverwandter eines Tages nicht mehr wüsste, wer ich bin… eine schreckliche Vorstellung. Umso wichtiger ist es doch, darüber Bescheid zu wissen. „Einfach unvergesslich“ war das Piper-Buch, richtig? Das steht auch auf der Wunschliste, klang sehr vielversprechend.

      Ich kann deine Ängste gut verstehen, zumal es offenbar erblich sein kann. Hoffen wir das Beste! ♥

      Allerherzlichste Grüße
      Sandra

      PS: Ein gewisser Herr Penumbra wird diese Woche seine Reise Richtung Heimat antreten ;) *hug*

    Ich freue mich auf euer Feedback :-)

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