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{Montagsfrage} Kaufst oder leihst du Bücher lieber? @Buchfresserchen

12. Mai 2015

Montagsfrage @Buchfresserchen

Einen schönen Dienstag wünsche ich euch!

Monatsfragen kann man ja getrost die ganze Woche über beantworten und da ich gestern schon meinen Mammutartikel der Kinderbuchnovitäten veröffentlicht habe, hatte ich heute Lust, Buchfresserchens Montagsfrage zu beantworten. Seit ich das letzte Mal mitgemacht habe, ist die Fragerunde erneut umgezogen. Ursprünglich eine Idee von Janine, Bloggerin auf Paperthin.de, zog die Montagsfrage im letzten Jahr zu Nina von libromanie.de um – Nina bloggt heute übrigens auf Deer & Wolf – und wird nun von Svenja auf ihrem Blog Buchfresserchen weitergeführt. Heute möchte Svenja wissen…

Kaufst oder leihst du Bücher lieber?

Kaufen. Ganz klare Antwort. Ich leihe mir Bücher sehr selten aus; meistens dann, wenn ich durchaus neugierig auf das Buch bin, aber noch nicht sicher ob ich es wirklich kaufen möchte. Ich glaube, das letzte Mal in einer Bibliothek ist viele, viele Jahre her, definitiv über ein Jahrzehnt. Ich bin mehr der ich-muss-Bücher-haben-Typ, mit dem kompletten Ritual, das dazu gehört: Drüber streicheln. Folie entfernen. den Duft frischer Druckertinte einatmen. Durchblättern, am Buchschnitt schnuppern. Zuklappgeräusch testen. Ins Bücherregal stellen. Foto. Lesen. So in etwa. Ich kann mich auch sehr schwer von Büchern trennen, selbst wenn ich sie nicht sonderlich mochte. Mittlerweile wird mir aber nichts Anderes übrig bleiben, als mich vom einen oder anderen ungeliebten Buch zu trennen. Denn sonst platzt unser Wohnzimmer bald aus allen Nähten und in den zugegeben ewig langen Flur möchte ich (noch) nicht ‚expandieren‘.

Mangafan

Im Teeniezimmer sind gerade Mangas angesagt!

Meine Tochter hat einen eigenen Bibliotheksausweis und nutzt diesen sehr, sehr häufig. Mindestens einmal in der Woche verschwindet sie in der Bibliothek und kommt im Moment mit einem dicken Stapel Mangas nach Hause. Ansonsten bedient sie sich auch gerne an meinem reichhaltigen Bücherregal im Wohnzimmer, kauft sich auch mal ein Buch oder wünscht sich welche zum Geburtstag. Für sie als Teenager ist es einfacher, sich Bücher in der Bücherei zu leihen, das geht eben nicht so sehr auf den Taschengeldbeutel. Da ich keine Mangas lese, nutzt sie diese Möglichkeit, sich regelmäßig mit neuem Lesestoff einzudecken. Würde ich ihr jede Woche die Menge Bücher kaufen, die sie nach Hause schleppt, hätten wir bald nicht nur ein Platzproblem.

Manche Bücher muss man einfach besitzen.

Allerdings hat auch sie Bücher, die sie einfach gern besitzen möchte. Allen voran die Gregs-Tagebuch-Reihe, Harry Potter von J. K. Rowling oder die Small-Blue-Thing-Trilogie von Sue C. Ransom. Aktuell liest sie gerade den zweiten Band namens »Nur ein Blick von dir« und danach werden wir ein Problem haben. Es war schon schwierig, den zweiten Band gebunden zu bekommen, aber beim dritten Band sieht es nun noch düsterer aus. Er ist vergriffen und ich hoffe, dass wir ihn irgendwo für weniger als 30 oder 40€ bekommen können. Ansonsten greifen wir auf die Kindleausgabe zurück, das ist besser als die Reihe gar nicht beenden zu können.

Mir geht es ganz genauso. Manche Buchschätze muss man einfach besitzen, z.B. »Wunder« von R. J. Palacio, »Eleanor & Park« von Rainbow Rowell oder meine geliebten Astrid-Lindgren-Kinderbücher wie »Ronja Räubertochter«.

Unser Fazit: In unserer Familie wird sowohl gekauft als auch geliehen, letzteres vor allem der Ersparnis wegen. Aber am Ende stellen wir doch beide fest, dass es am Schönsten ist, ein Buch zu besitzen und nicht mehr hergeben zu müssen.

Wie sieht das bei euch aus? Kaufen oder leihen? Was ist mehr euer Ding?

Ich wünsche euch einen fabelhaften Dienstag habt es fein!

sandra_signed

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10 Comments

  • Reply Nana 13. Mai 2015 at 18:08

    Hallooo :o)

    Mein Fazit würde eurem ja fast bis aufs Jaar gleichen!
    Während meiner Schulzeit war ich sehr sehr häufig in der Bibliothek anzutreffen, einfach weil’s das Börserl nicht gepackt hätte :D Mittlerweile geht es aber auch mir so, dass ich einige Bücher haben muss, weil es so schön ist, jederzeit einfach danach greifen zu können, sie in meiner Bücherwand stehen zu haben… *smile*

    ABER: Zum Arbeiten besuche ich dennoch beinahe täglich die Unibib :o) Denn wer meint, dass Hardcover-Romane teuer sind, der weiß nicht, was Forschungsliteratur so kostet *phew* Zwar versuche ich auch da, immer wieder mal Schnäppchenzu machen, weil es sich mit einem eigenen Buch einfach viel besser arbeiten lässt, als mit Kopien oder geliehenen Unibib-Büchern, aber da macht mir das Börserl nach wie vor meist einen Strich durch die Rechnung :D

    PS: Ich finde es toll, dass ihr beide so liebe Lesemäuse seid! Schön, wenn man eine Leidenschaft teilen kann :)))

    • Reply Sandra 13. Mai 2015 at 18:53

      Hallooooo Nana ♥

      Ohja, Unibücher sind teuer, ich kenne das noch aus meinem ersten Jahr im Jurastudium. Gruselig, was ich da teilweise für drei, vier Bücher an dreistelligen Summen hinblättern durfte. Ich glaube, der Kopierer wurde irgendwann mein bester Freund ;)

      Hach ich finde das auch so toll. Sie hatte eine Weile gar kein Buch mehr in der Hand, da hatte ich schon Sorge, dass es sie nicht mehr interessiert. Aber das ging ein halbes Jahr so, Leseflaute halt. Puh, war ich erleichtert :))

      Umarmungsgrüße
      Sandra

  • Reply Stehlbluete 13. Mai 2015 at 18:00

    Hallo Sandra,

    ich kaufe auch überwiegend. Habe es aber früher wie deine Tochter gemacht und war ständig in der Bibliothek.
    Ich leihe mir heute nur noch ganz selten von Freundinnen ein Buch aus. Aber danach ärgere ich mich dann meistens, weil es mir so gut gefallen hat, vielleicht sogar noch der Auftakt einer Serie war und ich es dann doch selbst haben möchte. :D
    Von daher, kaufe ich sie mir lieber gleich.

    Liebe Grüße!
    Anabelle

    • Reply Sandra 13. Mai 2015 at 18:50

      Liebe Anabelle,

      das kenne ich irgendwo her. Das letzte Buch, das ich mir geliehen habe, war „Mr. Penumbras 24hour Bookstore“ von Jessi, und pssst, das habe ich mir mittlerweile auch gekauft. Musste es irgendwie selbst haben, weil es mir auch so gut gefiel (ups, immer noch keine Rezension geschrieben).

      Liebe Wochenendgrüße ♥
      Sandra

  • Reply Aer1th 13. Mai 2015 at 10:10

    Huhu :)
    Bei mir wandelt es sich gerade wieder. Früher als Teenager habe ich ausschließlich geliehen, dann kam eine ganz lange Phase in der ich nur gekauft und angehäuft habe. Jetzt platzen meine Regale und mein SuB aus allen Nähten und ich merke, wie ich langsam wieder mehr zum Ausleihen übergehe.
    Die geliehenen Bücher bleiben nur temporär im Bücherregal und ich lese sie eher als meine SuB-Leichen. Dennoch versuche ich beim Lesen ein ausgewogenes Verhältnis hinzubekommen. Meine SuB-Bücher möchten ja auch mal vom SuB befreit werden. ;)

    Liebe Grüße
    Miriam

    • Reply Sandra 13. Mai 2015 at 10:24

      Huhu liebe Miriam :)

      stimmt – das ist natürlich ein gutes Argument, denn Ausleihe ist ja zeitlich begrenzt. Du bekommst du sozusagen den gewissen Schubser in den Hintern, das Buch auch wirklich zu lesen und nicht auf dem lieben SuB liegen zu lassen. Das kann ich gut nachvollziehen, ich habe da auch so ein SuB-Problemchen ;)

      Ich bin gerade dabei, ein Buch nach dem anderen aus seinem staubigen Status zu erlösen. Bei meinem Lesetempo wird das allerdings noch ein wenig dauern.

      Liebe Lesegrüße
      Sandra

  • Reply Manu (ElasBookinette) 12. Mai 2015 at 22:29

    Hallo Sandra,
    bei uns ist beides aktuell – sowohl kaufen als auch ausleihen. Wobei ich mittlerweile ein sehr großer Fan der Onleihe unserer Bibliothek geworden bin, denn der Vorteil ist, man kann es auf dem eigenen Reader lesen, das Angebot ist mehr als aktuell und vor allem ist auch die Hörbuchauswahl (gebe zu, ich mag Hörbücher total)riesengroß. Und die hört man oft wirklich nur einmal ;-)

    Ausnahmen gibt es natürlich genug, also Bücher, von denen wir unbedingt ein „richtiges“ Buch haben möchten, denn es geht doch nichts über das schöne Gefühl, das eigene Bücherregal zu betrachten und sich an all den schon gelesenen oder auch ungelesenen Bücherschätzen zu freuen.
    Bei uns ist es also eine Mischung aus beidem, je nachdem…..
    Liebe Grüße
    Manu (ElasBookinette)

    • Reply Sandra 13. Mai 2015 at 08:32

      Guten Morgen liebe Manu ♥

      bei Hörbüchern ist es natürlich doppelt praktisch, zumal die CDs teilweise auch erheblich teurer sind als das Printbuch. Ich höre zwischendurch gern mal ein Hörbuch, früher fiel es schwer, mich darauf zu konzentrieren. Bei Hörspielen fällt mir das leichter, liegt sicher an den unterschiedlichen Stimmen und der Hintergrundmusik. Wenn ich ein und derselben Stimme mehrere Stunden in mehr oder weniger der gleichen Tonlage zuhören muss, driftet mein Geist irgendwann ab.

      Ich wünsche dir einen schönen Tag ;)

      Liebe Grüße
      Sandra

  • Reply Jacqueline 12. Mai 2015 at 12:14

    Hallo Sandra :)
    Ich habe deinen Blog über Twitter entdeckt. Du hast es wirklich wunderschön hier.

    Zur Montagsfrage:
    Ich muss sagen, dass ich früher auch eher zu den Menschen gehört habe, die Bücher unbedingt besitzen mussten. Ich bin gelernte Buchhändlerin und da bekommt man die Sammelleidenschaft irgendwie beim Vertrag mit dazu :D
    Mittlerweile bin ich andere Wege eingeschlagen, studiere jetzt und habe dementsprechend auch weniger finanzielle Mittel um all die Schätze zu besitzen und da ist in den letzten Monaten die Bibliothek wirklich eine tolle Alternative geworden.
    So kann ich trotzdem viele neue Bücher lesen (oder auch alte Schätze ausgraben) und habe keine Ausgaben für Bücher.
    Das ist eine tolle Möglichkeit die ich gern nutze.

    Finde es auch großartig, das deine Tochter die Bib so fleißig nutzt. Gerade Mangas die man ja innerhalb von einem Tag gelesen hat (oder ein paar Stunden), da ist es ja praktisch wenn die nur ausgeliehen sind.

    Und klar. So ein paar besondere Schätze, die ich unbedingt besitzen muss, habe ich auch. Dazu zählen ebenfalls die Harry Potter Bände, sowie die Bücher von Walter Moers (in gebundener Form natürlich). :)

    Liebe Grüße,
    Jacqueline

    • Reply Sandra 12. Mai 2015 at 13:14

      Liebe Jacqueline,

      ach wie schön, das freut mich sehr ♥ herzlich Willkommen hier in der Nische!

      Du hast vollkommen recht, die Ersparnis ist eben ein nicht unerheblicher Faktor, v.a. wenn man wie ich ein Hardcoverfan ist. Ich nutze dann oft die Gelegenheit und schaue nach gebrauchten Büchern, warte ein wenig ab bis das jeweilige Buch günstiger gebraucht zu haben ist. Alternativ könnte ich noch tauschen, auch wenn das manchmal schwer fällt. Das habe ich aber auch schon gemacht :)

      Walter Moers muss ich auch irgendwann mal lesen, ich höre so viel Gutes.

      Ganz liebe Grüße und viel Erfolg für das Studium!
      Sandra

    Ich freue mich auf euer Feedback :-)

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