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{Messebericht} 2 Tage – dutzend² Erinnerungen {Tag 1}

19. Oktober 2014

Einen schönen Tag wünsche ich euch, liebe Leser!

Seit sieben Tagen sind wir nun wieder zuhause in den eigenen vier Wänden, doch ich bin geistig immer noch in Frankfurt. Eine Flutwelle an Erinnerungen, Eindrücken und Sehnsucht brach in den letzten Tagen über mich herein, ich musste erst einmal ein wenig Abstand gewinnen und die Messe sozusagen sacken lassen. Am liebsten würde ich die Zeit zurückdrehen und wieder auf die Agora zurückkehren, erneut durch die Hallen flitzen, Freunde sehen und umarmen, Fotos machen und das Flair der großen Messe in mir aufsaugen. Es war eine wunderschöne Zeit, die viel zu schnell vorbei war. Eine Zeit, die sich wie ein riesengroßes Familientreffen anfühlte und genauso heftig vermisse ich nun auch so einige Herzmenschen.

Zu Gast in der Mainmetropole

Frankfurt Book Fair – das bedeutete für mich größere Hallen, internationale Gäste, Gastland Finnland, weite Entfernungen, viele internationale Autoren, die ich in Leipzig bisher leider nicht zu Gesicht bekommen habe. Wir waren das erste Mal auf der Messe in der Mainmetropole und waren schier überwältigt von den Ausmaßen dieses literarischen Events. Zwar waren wir schon zweimal in Leipzig zu Gast (im März 2013 und 2014) und haben das Suchtpotential einer Buchmesse bereits am eigenen Leib spüren können. Frankfurt lag bisher jedoch außerhalb der Reichweite, in mehrfacher Hinsicht. Die Anreise mit knapp sieben Stunden Zugfahrt war kein Spaziergang, die Kosten für Übernachtung und Reise ebenfalls nicht zu verachten und somit war ich sehr dankbar, dass wir von unserem Familienfreund so lieb empfangen und beherbergt wurden. Ein großes Dankeschön an dieser Stelle nach Aschaffenburg!

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Auf dem Weg nach Frankfurt: Lustige Ortsnamen gibt’s hier!

Das Abenteuer begann etwa zwei Monaten vor der Messe, als ich zwar bereits schon akkreditiert war, aber noch nicht feststand, ob wir wirklich nach Frankfurt fahren würden. Schlussendlich klappte alles, so wie es sollte, die Fahrt war gebucht und die Vorfreude stieg allmählich. Wirklich bewusst, dass wir wirklich das erste Mal nach Frankfurt zur großen Messe fahren, wurde es mir erst, als die letzten Tage des September verstrichen und ich mich so langsam um meine Termine zu kümmern begann. Das Programm war ja schier unendlich und es war klar – wie immer -, dass man nicht alles mitnehmen konnte, erst recht nicht in zwei Tagen. Also pickte ich mir sozusagen die Schmankerl heraus und achtete ein bisschen darauf, möglichst an Events teilzunehmen und Autoren zu sehen, die mit großer Wahrscheinlichkeit nicht in Leipzig sein würden: Teri Terry, Libba Bray, Siri Kolu, Don Rosa, um nur einige Namen zu nennen.

Am 9. Oktober war es dann endlich soweit. Die Koffer waren gepackt, Handynummern ausgetauscht, Kameraakkus geladen und los ging es Richtung Aschaffenburg. Die Bahn meinte es an diesem Tag gut mit uns und so kamen wir ohne Verspätung in Bayern an. Der erste Messetag begann morgens ganz entspannt bei Kaffee und Brötchen, anschließend zockelten wir gemütlich mit der Regionalbahn Richtung Frankfurt und standen, nach einer kurzen S-Bahn-Fahrt endlich vor der Garderobe in der Messehalle. »Finnland. Cool. Frankfurter Buchmesse. Ehrengast 2014.« leuchtete uns auf einem großen Banner in der Eingangshalle des Torhauses entgegen. Die Aufregung stieg, als wir uns langsam Richtung Halle 4 vortasteten. Erstaunlicherweise fand ich mich in Frankfurt schneller zurecht als auf der kleineren Messe in Leipzig, jedenfalls außerhalb der großen Hallen. Innerhalb der Hallen sah es dann wieder anders aus, mehr als einmal stiefelte ich in die falsche Richtung und verpasste daher leider auch eines der Bloggertreffen. Aber dazu später.

Kreativ. Innovativ. Design

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Literatur rund um Architektur, Design und Gestaltung in Halle 4.1

Der Freitag, der letzte Fachbesuchertag und gleichzeitig mein erster Tag auf der Messe, war erst einmal bestimmt von gemütlichem durch-die-Hallen-Schlendern, Eindrücke sammeln, erste Fotos machen und Freude darüber, dass man die Wege zwischen den Ständen noch ohne Ellenbogen und schweißtreibendem Gedränge begehen konnte, jedenfalls vormittags. Mein Weg führte mich als erstes in die kreative Zone in Halle 4, vorbei am Stand von Pepin van Roojen mit wunderschönen Geschenkpapierbüchern, in allen nur erdenklichen Farben und Mustern, Malbüchern für Erwachsene oder bunt bedruckten Tischsets aus festem Papier. Ich schnappte mir noch einen Katalog und dann führte mich mein Weg weiter zum Callwey Verlag, bis ich schließlich auf den Stand des Verlagshauses Hermann Schmidt Mainz zusteuerte.

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Pepin Geschenkpapierbücher ♥

Auf diesen Verlag bin ich dank Karla und Petzi aufmerksam geworden und freute mich sehr, ein wenig mit den Mitarbeitern über das wunderschöne Sortiment plaudern zu können. Wir staunten über »Freistil5 – Das Buch der Illustratoren«, dessen Cover mit buntem Stoff bezogen war, welcher eigens für dieses Werk in Spanien gewebt worden war. Ich strich über Spotlackhighlights und war absolut begeistert, wie sorgfältig man sich über die Materialien vom Buchcover bis zur Auswahl des Papiers Gedanken gemacht hatte. Einen Vorgeschmack bekam ich ja bereits im Juli, als ich mir Felix Scheinbergers »Wasserfarbe für Gestalter« gekauft hatte. Auch in »Die Kunst, ein kreatives Leben zu führen« habe ich ein wenig geblättert und habe es schon mal für den weihnachtlichen Wunschzettel vorgemerkt. Habt ihr schon einmal die Oberfläche von »To Do: Die neue Rolle der Gestaltung in einer veränderten Welt« berührt? Es handelt sich dabei um ein Lederfasercover mit Zündholzschachtel-Druck, welcher sich wirklich genauso rau anfühlt wie die Zündfläche einer Streichholzschachtel. Man nehme ein Streichholz und ziehe es quer über die auf dem Cover abgedruckten Pfeile. Voilà, Feuer! Innovation pur, gemäß dem Verlagsmotto »Denn die Zukunft des Buches ist schön!« Wir recht sie damit doch haben. Wir waren hin und weg. Zum Abschied bekamen wir ein Kalenderblatt unseres Geburtstags aus dem »Typodarium 2015« geschenkt. Das Datum eines jeden Tages wurde in einer anderen Schriftart abgebildet, auf der Rückseite findet sich dann eine Erläuterung über den jeweiligen Font. Wie passend, dass bei mein Datum in einem dezent schnörkligen Font abgebildet war. Eine tolle Inspirationsquelle, nicht nur für typoaffine Designer, sondern beispielsweise auch für uns Blogger. Ihr merkt, ich schwärme, es dauerte eine Weile, bis ich mich vom diesem Stand losreißen konnte, um weiter auf Entdeckungstour zu gehen.

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Der Stand des Verlagshauses Hermann Schmidt Mainz ist eine wahre Farbpracht

Stipvisite am Dumont Stand

Nach einem vorerst kurzen Blick auf die Stände von Dumont und Suhrkamp stiefelten wir erst einmal Richtung Halle 3, warfen von oben einen Blick auf die Agora und den im Nebel liegenden Messeturm. Auf dem Weg ins bunte Getümmel des Kinder- und Jugendbuchbereichs trafen wir auf den Autor Andreas Schnabel am Stand des unabhängigen Verlagshauses Monogramm Verlag und kamen ins Gespräch. Autor Andreas Schnabel arbeitete beim Fernsehen, bevor er sich seinen Traum erfüllte, zu schreiben. Er stellte mir »Braune Orchideen« vor; ein Buch, das ich definitiv im Auge behalten werde.

Weiter ging es Richtung Lesebühne, denn ich wollte mir vor dem Randomhouse-Bloggertreffen noch Dorit Linkes und Grit Poppes gemeinsame Lesung zum Thema »Widerstand, Verrat, Flucht – Die DDR im Jugendbuch« anhören. Dorit Linke las dabei aus »Jenseits der blauen Grenze« aus dem Magellan Verlag, während Grit Poppe aus ihrem Buch »Schuld« aus dem Dressler Verlag vortrug. Linkes Jugendroman bekam ich bereits von der lieben Petzi geschenkt – danke du Liebe – und wartet nur darauf, bald gelesen zu werden. Need! more! reading! time! Übrigens eine sehr schöne & interessante Lesung des Autorenduetts!

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Lesung zum Thema »Widerstand, Verrat, Flucht – Die DDR im Jugendbuch«

Blog’n’Talk – oder auch: geballte Bloggerpower!

Bevor es zu Blog’n’Talk ging, machte sich mein lieber Mann auf den Weg zum Magellanstand, denn um 11 Uhr war… na? Fütterungszeit! Er wartete geduldig, bis die Fütterkiste aus dem Bauch des Walstandes geholt wurde und als man ihn schmunzelnd ansah, meinte er nur, „ich darf nur mit einem Quietschewal in der Hand wieder bei meiner Bloggerin auftauchen!„, schnappte sich dankend ein Walbaby aus der Schatzkiste und gesellte sich wieder zu mir. Ist das nicht lieb? .-)

Zeitgleich bei Blog’n’Talk: Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, was dort für ein Andrang herrschte. 150 Blogger, meistens noch mit Begleitung, hatten sich am eigentlich geräumigen Stand der Verlagsgruppe versammelt. Du konntest dich wirklich kaum noch von der Stelle bewegen, auch nicht um eines der Namensschildchen abzuholen. Es war ein grandios tolles Treffen mit vielen bekannten und neuen Gesichtern. Die ersten Umarmungen wurden ausgetauscht, bekannten Gesichtern zugewunken und herzlich gelacht. Wie groß war die Freude, endlich einmal Blogger und Lieblingsmenschen persönlich kennen zu lernen, mit welchen man sonst nur aus der Ferne sprechen konnte. Viele von euch habe ich in Frankfurt das erste Mal getroffen und ich kann nun gar nicht alle Namen aufzählen, denn ich möchte dabei niemanden vergessen. Darum verzeiht mir, wenn ich nun nicht jeden namentlich nenne. Es war absolut spitzenklasse und wunderschön, euch endlich kennen lernen zu dürfen und ich vermisse euch jetzt schon ganz furchtbar! Ich weiß gar nicht, wohin mit all meinen Eindrücken und Erinnerungen, doch ich halte jede einzelne fest und freue mich einfach sehr, diese Gelegenheit nicht verpasst zu haben. Seit vier Tagen klicke ich mich immer wieder durch meine Fotos, auf welchen mir fröhliche Gesichter entgegen lachen und denke daran zurück, wie glücklich ich bin und war, mit euch zu plaudern und zu scherzen. Unvergesslich. Liebe alle, ihr wisst, wer sich da nun angesprochen fühlen darf! ;-)

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Sebastian Rothfuss begrüßt die zahlreich erschienenen Bloggerinnen und -blogger – es war so voll, aber absolut schön!

Nicht zu vergessen: Bei aller Wiedersehensfreude unter uns Bloggern möchte ich natürlich auch den freundlichen Verlagsmitarbeitern und Autoren danken, welche sich unserem überschwänglichen Ansturm geduldig zur Verfügung stellten, Fotos machen ließen und sich mit Signaturen in ihren Büchern verewigten. Neben Bernhard Hennen (Die Elfen) waren u.a. auch die finnische Kinderbuchautorin Siri Kolu (Vilja und die Räuber), Filmschauspielerin und Buchautorin Dennenesch Zoudé und Marc Elsberg (Blackout | Zero) anzutreffen, wobei ich mich zu den dreien im Gedränge nicht vorarbeiten konnte. Besonders gefreut hat mich das Gespräch mit Boris Koch und Eric Berg, beides sehr sympathische Persönlichkeiten. Beide nahmen sich viel Zeit für meine Fragen. Boris Koch lernte ich 2013 kennen, als ich das erste Mal bei Blog’n’Talk in Leipzig dabei war. Damals hatte ich sein Jugendbuch »Vier Beutel Asche« mit Begeisterung gelesen und nun löcherte ich ihn über sein neues Kinderbuch »Das Kaninchenrennen«, welches im Oktober bei Heyne fliegt erschien. Es ist doch schon ein Unterschied, ob man für Jugendliche oder für Kinder schreibt, doch eines steht für Boris Koch fest: Die Idee für ein Buch muss von Herzen kommen. Er ließ sich für sein aktuelles Buch von seiner Kindheit inspirieren. Es ist einfach schön, sich mit einem Autor persönlich über seine Werke unterhalten zu können. Da ich aktuell Eric Bergs »Das Küstengrab« aus dem Limes Verlag lese, habe ich den Autor über seine Recherche zum Buch und den doch eigenwilligen Schreibstil mit Perspektivenwechsel befragt und unter anderem erfahren, dass eine der Nebenfiguren im Buch im nächsten Roman eine Hauptrolle übernehmen wird. Wer das wohl sein könnte?

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Großer Ansturm bei Marc Elsberg und Adnan Maral

Nach einer Stunde voller erfüllender Gespräche, leider oft viel zu kurzen Begegnungen und der Hoffnung, dass man sich spätestens am Samstag bei Lovelybooks oder den Ironbuchbloggern wiedersieht, war das erste große Bloggertreffen auch schon zu Ende und Bloggerinnen & Blogger – eindeutig in der Unterzahl übrigens, wir brauchen mehr männliche Blogger! – zerstreuten sich wieder in alle Richtungen. Es war schön, euch getroffen zu haben und auch an die Daheimgebliebenen möchte ich einen lieben Gruß senden, ihr wurdet vermisst! Doch Leipzig ist ja nicht mehr allzu fern.

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Fotorunde (v. l. n. r.) mit Philip, Eric Berg, Katharina, Mandy und Ramona – es war klasse, euch endlich kennen zu lernen!

Mittagspause mit Mäusen

12 Uhr. Unser Magen vermeldet Hunger. Wir machen uns also auf den Weg Richtung Agora und verließen gerade Halle 3, als ich aus dem Augenwinkel eine mir sehr wohl bekannte Kopfbedeckung erspähte. Darunter befand sich, auf einer Bank sitzend, ein Kinderbuchautor, dessen Buch ich über alle Maßen liebe und den ich eigentlich am Samstag bei einer Lesung anzutreffen hoffte. Nun saß er da einfach auf der Bank im Sonnenschein und ich überlegte, ob ich es wagen sollte, ihn zu stören. Meine Füße bewegten sich irgendwie automatisch zum Ziel, ich konnte nichts dafür! Was hättet ihr getan? :-)

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Da saß – na, habt ihr es erraten? – Torben Kuhlmann auf der Bank, einfach so. Ich konnte wirklich nicht widerstehen und fragte ihn, nachdem ich mich vorgestellt hatte, ob er mir eine Signatur in mein Buch geben würde. „Klar! Ich habe auch meine Stifte dabei!“ meinte er und innerhalb von gefühlt 3 Millisekunden hatte ich »Lindbergh: Das Abenteuer einer fliegenden Maus« aus meinem Rucksack gefischt und ihm überreicht. Was dann geschah, ließ mich so sprachlos werden, dass ich einfach nur auf den Record-Knopf meiner Kamera drückte. Torben signierte nicht nur mein heißgeliebtes Buch, er zeichnete auch eine Lindberghmaus hinein. Ich habe das auf Video, jawoll! Selbiges möchte ich euch übrigens in einem separaten Artikelchen zeigen, es ist so schön und es würde hier im Mammutpost nur untergehen. Ich sehe es mir immer und immer wieder an, zum Dahinschmelzen  Fangirlmoment pur! Da war es mir dann auch schnuppe, dass unser gemeinsames Foto unscharf geworden ist, ganz ehrlich. Ich habe eine handgezeichnete Lindberghmaus in meinem Buch! Wie toll ist das denn bitte? Ahhhhhh! :-)

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Ein neues Buch von Torben kommt im Frühjahr 2015 heraus. Vorfreude!

Außerdem überreichte er mir eine Postkarte der amerikanischen Version von Lindbergh und verriet mir, dass im Frühjahrsprogramm 2015 des NordSüd Verlags ein neues Buch erscheint. Es wird den Titel »Maulwurfstadt« tragen und es geht, wer hätte das gedacht, um Maulwürfe, soviel kann ich euch schon verraten. Ich bin gespannt wie ein Tunnelgräber! :-)

Fotorundgang

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Blick auf die Agora mit einem im Nebel hängenden Messeturm

Nach diesem Höhenflug musste ich mich erstmal mit einer Bratwurst auf eine Bank setzen und durchatmen. Mit einigen Eindrücken von der Agora mit seinen riesigen Büchern, dem roten Paddingtonbus und einem vorbei flitzenden Markus Heitz ging es schließlich zurück ins Getümmel, wo ich als erstes Anna Schneider erspähte. Nach einem kurzen Pläuschchen am Ullstein Stand mit Fotos von Autorin & Bloggerin und natürlich der Ullsteineule schlenderten wir noch ein wenig gemütlich durch die Halle, vorbei am hübschen weißen Baum bei Bastei Lübbe, der niedlichen Riesenhummel, am Räder-Stand mit seinen wunderschönen Accessoires, der bunten Standkulisse des Arena Verlags und einem Abstecher zum Coppenrath Verlag & Hölker Verlag mit seinen genussvollen Koch- und Backbüchern – letzteres nicht ohne einen kurzen Plausch mit den Verlagsmitarbeitern. Auch zwischen Carlsen, Loewe und dem Dressler Verlag legten wir einen Zwischenstopp ein, bis wir schließlich vorm Magellan Stand ankamen und die Bücher durchstöberten. Direkt neben Magellan befand sich ein Stand mit den niedlichen Sorgenfresserchen, total knuffig.

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Ein Potpourri von wunderschönen Erlebnissen: Anna Schneider · die Ullsteineule · ein bunter Piperstand · Markus Heitz in Eile

Zu Besuch bei den #myNOTES mit überraschenden Begegnungen

Am Stand von arsEdition kam ich dann auch endlich dazu, mit Onlinemarketing-Manager Felix Wegener zu plaudern und durfte ein paar myNOTES Notizblöckchen mit Messeemblem mit nach Hause nehmen, herzlichen Dank dafür! Übrigens ging kurz nach der Messe mein Artikel #todayismyNOTESday auf dem Blog der Notizbücher online, schaut doch mal vorbei.

Zeitgleich befand sich auch der bekannte Fantasyautor Wolfgang Hohlbein nebst Gattin Heike am Stand und ich konnte ein Foto ergattern. Zwar kann ich seine Beweggründe nicht nachvollziehen, warum er sich für die Fernsehserie entschieden hatte, doch ich bin schon gespannt auf das neue Buch des Autorenpaares namens »Die wilden Schwäne«, welches bei arsEdition erschien. Bei meinem Rundgang durch den Stand stieß ich auch auf Renée Hollers »Die Diebe von London« und erfreute mich am runderneuerten Cover. Renée Holler wird demnächst in der Nische für ein Autoreninterview zu Gast sein. Ich sage euch dann nochmal rechtzeitig Bescheid.

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Heike und Wolfgang Hohlbeim geben ein Interview rund um ihr neues Buch am arsEdition Stand.

Musikalische Prominenz

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Lafee im Interview mit TV- & Radiomoderator Nilz Bokelberg

Weiter ging es durch die Halle 3.0. Beim Vorbeilaufen trafen wir dann noch auf eine Menschentraube, welche sich um Sängerin LaFee versammelt hatten, welche gerade Nilz Bokelberg ein Interview gab. Ehrlich gesagt kenne ich die Sängerin und ihre Musik nicht. Zur Buchmesse war sie jedoch nicht angereist, um ihre Stimme zu präsentieren, sondern um ihr unter ihrem bürgerlichen Namen Christina Klein gemeinsam mit Anne van Straelen veröffentlichtes Buch »FREI – Millionen Teenager hätten gern mit LaFee getauscht. Aber das Leben ist kein Ponyhof, schon gar nicht, wenn man der erfolgreichste deutsche Teeniestar war« aus dem Becker Joest Volk Verlag vorzustellen. Das Buch trägt denselben Titel wie ihr zuletzt erschienenes Album. Neben LaFee traf man auch Cro auf der Messe an, welcher ebenfalls seine Biografie »Easy does it«, die bei Bastei Lübbe erschien, vorstellte. Man mag sich nun über die Gründe streiten, warum die beiden mit Mitte 20 nun eine Biografie auf den Markt bringen. Ein außergewöhnlicher Anblick war es für mich auf einer Buchmesse jedenfalls allemal.

Tag 1: Lang, bunt und unendlich viele Eindrücke!

Damit neigte sich ein langer, schöner, erster Tag auf der Frankfurter Buchmesse seinem Ende entgegen. Den Abend verbrachten wir anschließend mit einem sehr guten Freund in Frankfurt, plauderten und genossen die gute Stimmung, obwohl uns nach dem langem Tag ziemlich die Füße schmerzten. Einen lieben Gruß auch an dieser Stelle!

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Ein Blick vom gemütlichen Sofa über der Halle 3.0 – erstmal ausruhen und Füße entspannen. Was für ein Tag!

Das war er, der Bericht zum ersten Messetag. Ich weiß, er ist seeeehr lang geworden und ich habe auch versucht, mich kürzer zu fassen. Manche Eindrücke lassen sich nicht einfach mit zwei Worten beschreiben. Ich hätte noch viele, viele tolle Fotos und es fiel mir wirklich schwer, für diesen Artikel welche auszusuchen. Darum wird es auch noch eine kleine Messe-Galerie geben, doch das dauert noch ein wenig; zunächst warten auf mich viele, schöne Fotos vom Lovelybooks-Lesertreff und der Ironbuchblogger.  Wenn ihr Lust habt, könnt ihr mich auch bei meinem zweiten und gleichzeitig letzten Messetag in Frankfurt begleiten. Bis dahin sende ich euch nun, auch im Namen von Mr. Büchernische,

Liebe Grüße

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16 Comments

  • Reply herbstblatt101 5. April 2016 at 09:20

    Liebe Sandra, wann immer du mit Eindrücken von der Leipziger oder Frankfurter Buchmesse zurückkommst und sie auf deinem Blog mit uns teilst, das ist für mich jedes Mal wie ein buntes Fest.

    Liebe Grüße aus dem Leuchtturm,
    Tanja

    • Reply Sandra 5. April 2016 at 11:05

      Liebe Tanja,

      so schön, dich hier zu sehen ♥ die Messe ist schon so lange her, ich vermisse das Trubelfeeling. Leider kann ich noch nicht sagen, ob ich dieses Jahr noch auf eine Messe fahre, Frankfurt evtl. Aber sicher ist das noch nicht.

      Ich drück dich!

      Liebe Grüße
      Sandra

  • Reply Mandy Matz 19. Oktober 2014 at 19:08

    Liebe Sandra,

    deine Blogartikel können doch nie lang genug und nie zu viel bebildert sein.
    Vielen Dank dafür, dass du all diese wunderbaren Eindrücke noch mal hast lebendig werden lassen und mit uns geteilt hast.

    Ganz liebe Grüße und bis spätestens März! ♥
    Mandy

    • Reply Sandra 20. Oktober 2014 at 11:08

      Liebe Mandy,

      es war superlustig mit dir, das wird man spätestens im Samstagsbericht sehen ^^ ich habe mich wie immer sehr gefreut, dich zu sehen und mit dir zu albern & zu plaudern. Wir sehen uns ja ganz sicher in Leipzig wieder und vielleicht im Dezember in Dresden? ♥

      Umarmung zum Montag!
      Sandra

  • Reply Patricia 19. Oktober 2014 at 19:02

    Hi,
    ein schöner Bericht. Ich finde die FBM auch jedes Mal ein Erlebnis. Bin bei dir aber gleich Leserin geworden, da du wirklich einen schön und innovativ gestalteten Blog betreibst. Ich habe bereits ein bisschen auf deinen Seiten gestöbert und werde dies sicherlich auch weiterhin tun ;)

    • Reply Sandra 20. Oktober 2014 at 11:06

      Liebe Patricia,

      ich danke dir. Herzlich Willkommen in der Büchernische, fühl dich wie zuhause, mach’s dir gemütlich und stöbere durch die bunten Seiten.

      Wie recht du doch hast, es war ja das erste mal #fbm für mich und daher war ich auch völlig geflashed. Es ist doch eine andere Dimension als in Leipzig, wobei ich beide Messen sehr mag. Ich fiebere nun schon Leipzig 2015 entgegen :-)

      Liebe Grüße & einen guten Wochenstart!
      Sandra

  • Reply Steffi 19. Oktober 2014 at 18:25

    Hallo Sandra,

    ein wirklich toller Messebericht ist das geworden. Bin auch das erste Mal auf deiner Seite und bin absolut verliebt, so viel liebe zum Detail, das sieht man selten aber sehr gerne!
    Ich werde hier jetzt öfter mal vorbei schauen :)

    Liebe Grüße
    Steffi

    • Reply Sandra 20. Oktober 2014 at 11:01

      Liebe Steffi,

      wie schön! Herzlich Willkommen in der Büchernische, fühl dich wohl und schnapp dir einen Kaffee. Es gibt reichlich :-)

      Ich würde mich sehr freuen, dich noch öfter hier zu begrüßen ♥

      Liebe Grüße
      Sandra

  • Reply Petzi 19. Oktober 2014 at 17:54

    Liebste Sandra,

    ich muss Philip da auf jeden Fall zustimmen. Dein Bericht ist zwar lange, aber wunderschön zu lesen und ich hätte noch ewig weitergelesen, wenn da noch was gestanden wäre. Wunderschöne Bilder, einen Blick fürs Detail und ganz tolle Worte. Ich freu mich sooo über deine Erwähnung, stimme dir beim Verlag Hermann Schmidt absolut zu und drück dich in Gedanken einfach nochmal ganz fest.
    Es war wunderbar mit dir und ich freue mich, dass ich dich nun endlich auch kennenlernen durfte. <3

    Deine Petzi

    • Reply Sandra 20. Oktober 2014 at 11:00

      Liebe Petzi ♥

      es war sososo schön, dich endlich kennen zu lernen und mit dir zu plaudern. Ich vermisse es sehr, doch die nächste Gelegenheit für ein Treffen kommt ganz sicher. Fühl dich gedrückt!

      Ich würde am liebsten nochmal die Zeit zurück drehen und über die Messe laufen. Es war so schön! :-)

      Alles Liebe
      Deine Sandra

  • Reply Tintenelfe 19. Oktober 2014 at 16:52

    Hörst du mich schluchzen?!
    Ein toller Bericht und so liebevoll geschrieben. Ich freue mich für dich, dass es so toll war.
    Ganz liebe Grüße
    Mona

    • Reply Sandra 20. Oktober 2014 at 10:57

      Ach liebe Mona, lass dich drücken! ♥

      Im März sehen wir uns hoffentlich in Leipzig, und nicht vergessen mich anzusprechen :-) danke für deine lieben Worte, es hat auch mir wirklich viel Spaß gemacht, über Frankfurt zu schreiben. All die Erinnerungen kamen wieder hoch, die Freude darüber, dort gewesen zu sein, in all dem Trubel. Ich vermisse es..

      Liebe Grüße
      Sandra

  • Reply Philip 19. Oktober 2014 at 16:28

    Hallo liebe Sandra,
    wie ich es von dir kenne und erwartet habe, du verzauberst deine Leser einfach immer wieder aufs neue mit deinen wundervollen Beiträgen und Bildern. Einfach super. Mir gefällt dein Bericht ausgesprochen gut.
    Von der Länge schlägt er die von mir auch noch, Hut ab :)
    Echt toll, wie viel Mühe du dir immer machst. Freu mich sehr darüber, dass wir uns auf der Messe gesehen haben und wir sogar auf einem Bild zusammen verewigt sind :)
    Hat mich sehr gefreut, dich jetzt auch persönlich kennenlernen zu können :)

    Liebe Grüße aus dem Westen ;)

    Philip

    • Reply Sandra 19. Oktober 2014 at 16:39

      Huhu lieber Philip,

      das kann ich nur zurückgeben, ich habe mich sehr gefreut dich endlich mal kennen zu lernen und es war klasse, mal direkt plaudern zu können, anstatt nur zu schreiben! Sehr sympathisch :-)

      Achja, die Länge.. ich habe mich bemüht, aber der Artikel wurde länger.. und länger.. und irgendwann dachte ich mir, wer das lesen möchte und sich dafür interessiert, der liest auch 2500 Worte.

      Sonnige Grüße und herzlichen Glückwunsch zu 250+ Däumchen auf Facebook! ♥

      Sandra

  • Reply Renée Holler 19. Oktober 2014 at 16:03

    Liebe Sandra, super Messebericht! Nächstes Jahr muss ich da auch unbedingt hin.
    Herzliche Grüße aus dem herbstlichen Oxford, Renée <3

    • Reply Sandra 19. Oktober 2014 at 16:10

      Liebe Renée,

      unbedingt! Das ist wie ein riesengroßes Klassentreffen, nur viel besser. Ich hätte dich gern persönlich getroffen.

      Liebe Grüße nach England, ich hoffe die Sonne scheint? :-)

      Sandra

    Ich freue mich auf euer Feedback :-)

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