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Kevin Hearne – Gehetzt: Die Chronik des eisernen Druiden {Buchrezension}

6. Februar 2013

Meine lieben Leser & Freunde guter Fantasyliteratur!

Kevin Hearne, Lehrer für englische Literatur im US-Staat Arizona, schrieb sich mit seinem Fantasyepos »The Iron Druid Chronicles« in die Herzen der Fantasyliebhaber weltweit. Im Februar erscheint der erste Band einer im englischen Original demnächst sechsbändigen Reihe bei uns in Deutschland im Klett-Cotta Verlag – Hobbitpresse und bringt frischen Wind in die Reihen seiner geschätzten Kollegen. Hearne schrieb einen fantastischen Roman, der mich ob seiner Idee sowie Umsetzung äußerst positiv zu überraschen wusste und absolut begeistern konnte. Ganz lieben Dank an André, für dessen Blog ich dieses wunderbare Buch rezensieren durfte!

Ein uralter Feind…

Gehetzt, Kevin HearneAtticus O’Sullivan lebt in Tempe im südwestlichen US-Bundestaat Arizona ein recht normales Leben als Inhaber eines kleinen Tee- & Kräuterlädchens. Doch der junge Ire, dessen richtiger Name eigentlich Siodhachan i Suileabháin lautet, ist kein gewöhnlicher Mensch, sondern ein 2100 Jahre alter Druide, um genau zu sein der letzte seiner Art. Er verbirgt sich in der Kleinstadt gemeinsam mit seinem Wolfshund Oberon vor Gottheiten und anderen magischen Wesen, welche nach seinem Leben trachten, denn er besitzt etwas, auf das das alte Feengeschlecht der Tuatha dé Danann seit Hunderten von Jahren Anspruch erheben. O’Sullivan befindet sich seit der Schlacht, als er das Schwert in seinen Besitz nahm, auf der Flucht und muss sich nun dem Kampf stellen. Doch er steht nicht alleine an der Front…

Der erste Eindruck

»Die Chronik des eisernen Druiden – Die Hetzjagd« begegnete mir bereits im letzten Jahr bei vorablesen.de, als ich mit Begeisterung meinen Eindruck zur die Leseprobe schilderte. Das Cover der deutschen Ausgabe, welches den jungen Iren gemeinsam mit seinem Wolfshund Oberon auf dem Weg durch die Straßen Tempes darstellt, ist wie ich finde äußerst gut gelungen. Die Zeichnung des Protagonisten in lockerer Strichführung in Kombination mit dem Aquarellstil des Hintergrund wirkt wie ein Gemälde und passt hervorragend zur Geschichte. Das Cover der englischen Originalausgabe, welches das Profil O’Sullivans, spitzbärtig und mit dem gezogenem Schwert im Rücken zeigt, ist in ähnlichen Farben gehalten, jedoch sagt mir hier die Wahl des Fonts nicht zu. Der Klett-Cotta Verlag hat typografisch mit klassischer Fontwahl ein stilsicheres Händchen für das Wesentliche bewiesen.

Keltische Mythologie lebendig erzählt

Die Chronik des eisernen Druiden

Cover meiner HC-Ausgabe

Dem Autor ist mit seinem ersten Band einer Reihe rund um einen uralten Druiden ein Meisterstück gelungen, das mich in drei Tagen vom ersten bis zum letzten Wort begeistern konnte. Bereits in der Leseprobe war der höchsteloquente und sehr farbige Erzählstil Hearnes zu spüren, dessen Worte mir eine wahre Flut an Bildern im kopfeigenen Kino bescherten. Die Hetzjagd schildert in insgesamt 25 Kapiteln mit abschließendem Epilog auf unglaublich spannende und gleichzeitig trocken-humorvolle Art und Weise das zwei Jahrtausende währende Leben eines Druiden, der eigentlich längst unter der Erde liegen müsste. Doch der junge O’Sullivan hat seine Mittel und Wege gefunden, zum Einen sein Leben zu verlängern und sich zum Anderen völlig unauffällig zwischen sterblichen Menschen zu bewegen. Niemand in Tempe, einer Kleinstadt mitten im heißen Bundesstaat Arizona ahnt, dass sich unter der Schale des jungen tätowierten Iren ein uralter Magier verbirgt, der sich die Kraft der Natur, der Erde und des Gestaltwandelns zu Nutze macht, um sich vor einem alten Göttergeschlecht zu verbergen. Wir haben es hier aber keineswegs mit ausgebuddelten, staubigen Sagengestalten aus der irischen bzw. keltischen Mythologie zu tun. Im Gegenteil. Dem Autor ist die Verbindung des modernen Zeitalters der Gegenwart mit den mythischen Gestalten der irischen Sage äußerst eindrucksvoll gelungen.

Für mich besteht die eigentliche Attraktivität Amerikas jedoch vor allem darin, dass es praktisch gottlos ist. Als ich noch jünger und ständig auf der Flucht vor den Römern war, konnte ich in Europa keine Meile gehen, ohne auf irgendeinen einer Gottheit geweihten Stein zu treten. – Seite 9

Als ich etwas weiter im Buch voran schritt, begegneten mir immer häufiger Worte, welche in Großbuchstaben gedruckt in den Text eingebettet wurden. Es handelt sich dabei um die Namen verschiedener Gottheiten sowie unterschiedlicher Orte aus keltischer Überlieferung, welche mir im ersten Moment fremd erschienen. Auch die Aussprache stellte sich erst einmal als etwas schwierig dar, doch bei einem genaueren Blick ans Ende des Buches wird man mit Freude feststellen, dass der Autor diesem kleinen Stolpersteinchen freundlicher Weise Abhilfe schaffen wollte. Ich zitiere aus dem Glossar von »Die Chroniken des eisernen Druiden«:

Es soll gleich zu Beginn klargestellt werden, dass es dem Leser freisteht, die Namen in diesem Buch auszusprechen, wie immer es ihm beliebt. Schließlich soll das Lesen Vergnügen bereiten, und ich will niemandem den Spaß verderben, indem ich seine »falsche Aussprache« korrigiere. Trotzdem – für all diejenigen Leser, die Wert auf Genauigkeit legen, habe ich eine formlose Anleitung zur Aussprache einiger irischer Namen und Wörter vorangestellt, die den Leser möglicherweise verwirren könnten […] – Seite 346

Diese kleine Hilfestellung – so etwas sollte es öfter in Büchern geben – trug erheblich zum Lesevergnügen bei und so saß ich nach relativ kurzer Zeit mit einem gewissen Ehrgeiz in meiner Leseecke, die Begriffe richtig aussprechen zu wollen; ich strebte einfach nach einem authentischen Gefühl während des Lesen, ich wollte die Atmosphäre spüren, welche ohnehin bereits, getragen durch den Erzählstil, sehr greifbar war.

Ich bin weder jemals ins sonnige Arizona gereist noch habe ich die grünen Wiesen Irlands jemals außerhalb von Büchern oder farbenfrohen Urlaubskatalogen mit eigenen Augen gesehen. Kevin Hearne hat mit solch ausdrucksstarken Worten, lebendigen Farben und Bildern das mystische Flair Irlands mitten in das heiße Wüstenklima des amerikanischen Südwestens transportiert, das ich wirklich atemlos das Buch in der Hand hielt und den Inhalt förmlich in mir aufsog. Im Hintergrund erklang leise irische Musik – ich  setzte sogar die Musik einer im Buch vorkommenden Band auf meine Playlist und wurde geradezu durch die Seiten getragen. Der Autor nahm sich viel Zeit, die Umgebung ausschweifend zu beschreiben, Flora & Fauna einen Namen zu geben und auch die Gottheiten kamen nicht zu kurz.

diechronikendeseisernendruiden

Wer sich etwas näher mit der keltischen Mythologie beschäftigt – außerhalb des wohlbekannten Leprechaun, des irischen Maskottchens mit dem großen grünen Hut – der wird im ersten Teil der »Die Chronik des eisernen Druiden« viele elementare Gestalten wiedererkennen. Überlieferte Figuren der keltischen Sagenwelt wie der in Krähengestalt auftretenden Todesgöttin Morrigan über die Göttin der Jagd namens Flidais bis zum Liebesgott Aenghus Óg finden in diesem imposanten Fantasywerk ihre Rolle und übten auf mich eine Faszination aus, die mich nun dazu veranlasst, ein wenig mehr über keltische Riten und Mythen erfahren zu wollen.Auch die Hexenzirkel haben einen Platz im Plot gefunden, ebenso wie die Welt der Feen, die man sich aber – wie Atticus O’Sullivan so treffend bezeichnete – nicht wie „diese niedlichen, kleinen Disney-Flatterwesen“ (Seite 9) vorstellen darf. Vielmehr wird hier die dunkle Seite der Sidhe, der Nachkommen der Túatha Dé Danann präsentiert, Intrigen spinnend und um Macht ringend. Auch Werwölfe und sogar ein Vampir spielen eine wichtige Rolle in diesem Fantasyroman, doch keine Sorge: sie werden weder glitzern noch eifrig mit den Äuglein klimpern. Die ganze Atmosphäre, welche durch die Handlung getragen wird, ist bildgewaltig und stimmungsvoll, es passt einfach alles zusammen ohne aufdringlich oder übertrieben zu wirken.

Nein, der keltische Gott der Liebe ist kein süßer kleiner Amor mit Stummelflügelchen, und er kommt auch nicht in einer großen rosa Muschelschale angerauscht wie eine schaumgeborene Venus. Er ist weder wohltätig noch großmütig, ja, nicht einmal einfach nur nett im ganz alltäglichen Sinn. – Seite 76

Spannung pur!

Wenn ein Buch mitreißt wie ein reißender Strom, den Leser tief zwischen die Seite zieht, seine Aufmerksamkeit so sehr bindet, das man alles um sich herum vergisst, dann handelt es sich um ein perfektes Buch. Mir geht es oft so, dass ich mich beim Lesen konzentrieren muss, damit ich den Faden nicht verliere. Als ich Kevin Hearnes Fantasyroman las, konnte er meine gesamte Aufmerksamkeit für sich verbuchen, nichts und niemand konnte mich ablenken, so versunken war ich. Sein Erzählstil, seine Wortwahl könnte vom Umfang her mit Tolkiens Wortschatz verglichen werden, doch er schreibt nicht wie ein Tolkien. Er hat seinen ganz eigenen Stil entwickelt, den Leser auf eine Reise mit zu nehmen, die so sehr fasziniert, dass man denken könnte, man spiele selbst eine Rolle, und sei es nur eine kleine. Hearne spricht den Leser direkt an, weist hin, mit einem Augenzwinkern. Er lässt den Leser an der Handlung teilnehmen, als wäre er selbst Teil der Welt, als stünde man selbst im Kräuterlädchen und helfe Atticus O’Sullivan beim Mischen der Teesorten. Hearnes Magie ist fühlbar auf jeder Seite.

Bereits auf den ersten Seiten wird der Leser gnadenlos ins Abenteuer katapultiert, man hat gar keine Zeit darüber nachzudenken, wie die irischen Begriffe auszusprechen sind oder was sich hinter den Namen in Großbuchstaben genau verbirgt. Die Handlung ist selbsterklärend und doch hat man das Gefühl, unbedingt noch mehr über die Hintergründe erfahren zu wollen, sei es durch Sekundärliteratur oder mit Hilfe der Wikipedia. Mir geht es jedenfalls so, ich bin nun im wahrsten Sinne des Wortes „auf den Druiden gekommen“ und möchte mehr über die Sagenwelt Irlands und dieses faszinierende Land erfahren.

Ich stritt im Namen der Erde, aus der all unsere Kraft stimmt und alles Segensreiche unseres Lebens entspringt. – Seite 307

Dabei spielt der Autor jedoch nicht mit den gängigen Klischees, im Gegenteil. Er klaut dem Leser die rosarote Vorurteilsbrille von der Nase und äußert sich belustigt über so manche Vorstellung in den Köpfen sogenannter Kenner. Andeutungsweise lugt auch eine zarte Liebesgeschichte zwischen den Zeilen hervor, jedoch lässt uns Hearne darüber im Unklaren, wie sich das in Zukunft gestalten wird. Der aufmerksame Leser wird jedenfalls feststellen, dass auch ein 2100 Jahre alter Druide nicht sein Leben lang abstinent verbracht hat, in mehrfacher Hinsicht. Den Weg, dieses Thema in weiteren Bücher zu vertiefen, hat sich der Autor zumindest schon mal geebnet, ob er letztendlich selbigen beschreiten wird, bleibt abzuwarten. Ich war fasziniert von den zwischenmenschlichen Beziehungen und Interaktionen zwischen irdischer Welt und Pantheon, so dass ich persönlich zu keinem Zeitpunkt eine ausschweifende Lovestory vermisst habe. Der Plot hat mich einfach rundherum zufriedengestellt.

Erfrischend anders und humorvoll!

Der Ich-Erzähler brachte mich übrigens nicht nur in diesem eben erwähnten Zusammenhang zum Schmunzeln und Lachen. Der trockene, manchmal sogar schwarze Humor zieht sich wie ein roter Faden durch die Handlung und macht diese Lektüre zu einem erfrischend anderen Leseerlebnis. Ein 2100 Jahre alter Druide, der sich in der modernen Welt hervorragend einzugliedern und zurechtzufinden versteht, den einen oder anderen lockeren, frechen Spruch auf Lager hat und dabei nicht auf den Kopf gefallen ist, verbindet geschickt die Moderne mit der erdmagischen Seite des Buches. Es geht um Druiden, Hexen, Götter, keltische Symbole. Zauber und Magie sind auf jeder Seite fühlbar. Der Autor versteht es auf fabelhafte Weise, das Thema umzusetzen und geschickt für anhaltende Spannung zu sorgen. Man fühlt, wie die Erde erzittert, wenn Atticus seine tätowierte Haut auf den saftigen Boden legt und Kraft aus den Tiefen des Planeten zieht. Magische Momente, wie die Versammlung des Hexenzirkels im nächtlichen Wald oder die telepatischen, durch Kursivdruck abgesetzten Dialoge des Protagonisten mit seinem irischen Wolfshund Oberon brachten mich zum Staunen & Schmunzeln. Gerade der liebevolle und oft sehr witzige Schlagabtausch mit seinem Tier, welchem er das Sprechen beigebracht hatte, war für mein Empfinden ein Highlight der Story, da dies auflockernde Abwechslung ins Spiel brachte.

»Du bist innerhalb von drei Tagen von drei Göttinnen geknutscht worden«, stellte Oberon fest […]. »Ich denke, damit schuldest du mir dreihundert französische Pudeldamen. Damit dürften wir dann in etwa quitt sein.« – Seite 198

Kurzum: ich fühlte mich bestens unterhalten und habe mich äußerst gut amüsiert. Mit verdammt guten Gefühl im Bauch blätterte ich ich die letzte Seite um und kann nur hoffen, dass uns Klett-Cotta nicht allzu lange bis zum zweiten Band des Buches warten lässt. Das Ende, das sei noch angemerkt, ist übrigens nicht unbedingt ein Cliffhanger, vielmehr eröffnet es Möglichkeiten für eine Fortsetzung und hinterlässt genug Spielraum, um Spannung und Wissbegierde zu erzeugen, ohne das Gefühl zu haben, zu wenig über Hintergründe oder Personen erfahren zu haben.

Aktuelle News zur Fortsetzung | Update Mai 2014

Wie ich in der Vorschau von Klett-Cotta gesehen habe, wurde sowohl das Format als auch das Layout des ersten und des zweiten Bandes der Atticus-Reihe geändert. Das Design wurde dabei an die englische Ausgabe angepasst und erscheint zudem nicht als Hardcover, sondern als Klappenbroschur. Um die Reihe für Coverliebhaber wie mich einheitlich im Regal präsentieren zu können, wurde der erste Band ebenfalls noch einmal im neuen Design und als Broschur herausgegeben. Schade, das alte Design gefiel mir sehr gut, aber so ist das Designkonzept wenigstens wieder stimmig so sehen die Bände nun aus:

9783608939309  9783608939323  Kevin Hearne - Gehämmert  Getrickst, Kevin Hearne, Hobbitpresse

Mein Fazit: Eine rundherum gelungene fantastische Verbindung der modernen Welt mit keltischer Mythologie, ein Buch welches mit Atmosphäre, Wortfarbe und Humor punktet und den Leser bis zur letzten Seite verzaubert; Fans der keltischen und irischen Sagenwelt, werden mit diesem Buch eine fantastische und atemberaubende Reise getragen von einem sehr bildgewaltigen Erzählstil unternehmen können! Ein Highlight des Fantasygenres!


Kevin Hearne | Die Chronik des eisernen Druiden – Die Hetzjagd
Buchreihe: Band 1 »Die Hetzjagd«
Klett Cotta Hobbitpresse | 21. Februar 2013
Hardcover, 350 Seiten | 978-3-608-93931-6 | 19,95€
zum Buch beim Verlag (HC)


Informationen zur Reihe:

→ Band 1: Gehetzt (Klappenbroschur, HC vergriffen)
→ Band 2: Verhext
→ Band 3: Gehämmert
→ Band 4: Getrickst
→ Band 5: Trapped (engl. Titel)
→ Band 6: Hunted (engl. Titel)

Meine Wertung5of5

PrädikatLesehighlight 2013, Kategorie Fantasy

Prädikat Buechernische Lesehighlight

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5 Comments

  • Reply {Blogtalk am Wochenende} Plaudern & Stöbern | Büchernische 19. Juli 2015 at 22:46

    […] Tolkiens »Der Hobbit«? Ebenfalls unglaublich reizen würde mich Arizona, doch nur dann, wenn auch Atticus zugegen ist. Wann trifft man schon einmal einen 2000 Jahre alten Druiden? Könnte ich einen […]

  • Reply {Montagsfrage} Mit welcher Romanfigur wärst du gerne befreundet? @libromanie | Büchernische 23. Juli 2014 at 15:23

    […] mich noch lange Zeit nach dem Beenden. Last but not least wäre ich gerne mit Atticus aus »Die Chronik des eisernen Druiden: Hetzjagd« von Kevin Hearne per du. Wer kann schon von sich behaupten, mit einem schlagfertigen, […]

  • Reply {Nischenpost #26} Abwechslung im Bücherregal | Büchernische 25. Juli 2013 at 21:24

    […] sehr, sehr vielversprechend. Sie erinnerte mich vom Schreibstil her ein wenig an Kevin Hearnes »Die Chronik des eisernen Druiden« – ein Highfantasywerk, von dem ich ebenfalls sehr begeistert war. Die Fortsetzung dazu […]

  • Reply Seitenakrobatin 6. Februar 2013 at 09:00

    Ich muss gestehen, ich bin hin und weg von deiner Rezension, die so ausführlich ist und doch nicht zu viel verrät, aufklärt aber nicht die Spannung nimmt. Ich beneide dich um deine Wortwahl, die mir leider nicht so leicht von der Hand geht (wie an meinen Rezensionen zu sehen ist. Aber vielleicht gehe ich nur zu hart mit mir ins Gericht^^). Von solchen Rezensionen wie deine sollte es mehr geben =)

    Liebe Grüße
    Silke

    • Reply Buechernische 6. Februar 2013 at 09:14

      Guten Morgen liebe Silke :)

      erstmal danke für dieses dicke, wahnsinnig liebe Kompliment, ich bin ähm.. danke *luftküsschen* weißt du, ich versuche mir einfach Mühe zu geben, den Büchern gerecht zu werden, umso schöner ist es, wenn ich dann solche Reaktionen wie deine lese und weiß, dass es sich (mal wieder) gelohnt hat, etwas mehr zu schreiben. Stell dein Licht übrigens nicht unter den Scheffel, denn wir alle lernen mit der Zeit dazu, wachsen an unseren Aufgaben und auch ich habe mal klein angefangen. Je mehr man schreibt, je öfter man schreibt, umso größer wird der Wortschatz und umso umfangreicher werden auch die Rezensionen. Ich sehe mir gerne mal älteres Geschreibsel von mir an und vergleiche es mit den neueren Rezensionen. Da kann man einen ziemlichen Unterschied feststellen. Du schreibst gute Rezensionen, es steht alles drin was reingehört und übrigens finde ich deinen letzten Artikel „Meinungsaustausch“ sehr interessant und lesenswert! Da erkenne ich selbst vieles wieder. Ich bin einfach der Meinung, wir sind alle keine ausgebildeten Literaturwissenschaftler oder Kritiker für große Zeitschriften, wir machen das als Hobby und um anderen den Spaß am Lesen mitzuteilen. Daher setze ich zwar an mich selbst mittlerweile gewisse Ansprüche, aber sehe es dennoch locker. Du machst das prima! Übrigens macht eine gute Rezension nicht der Umfang aus, viele lesen sogar lieber die kürzeren Texte als sich durch einen ellenlangen wie den meinen zu quälen. Es kommt einfach auch ein wenig auf das Buch an.

      Viele liebe Grüße ins Ruhrgebiet! ♥

      Sandra

    Ich freue mich auf euer Feedback :-)

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